Aidar an der Spitze der europäischen XR-Zukunft – vertritt Polen in Brüssel

In den letzten Tagen hatte ich die Ehre, Aidar Solutions – und Polen – bei einem zentralen Treffen des Industriekonsortiums für virtuelle und erweiterte Realität zu vertreten, das von der Europäischen Kommission in Brüssel veranstaltet wurde. Über 110 Delegierte von mehr als 80 privaten und öffentlichen Organisationen kamen zu einer intensiven, kollaborativen Sitzung zusammen, die sich auf die Gestaltung der Zukunft immersiver Technologien in Europa konzentrierte.
Als CEO eines Unternehmens, das tief in industrielle XR eingebettet ist und seit 2022 aktiv zum EU VR/AR Industrial Coalition beiträgt, betrachte ich dieses Treffen nicht nur als einen symbolischen Moment, sondern als einen strategischen Wendepunkt für Europas digitale Autonomie und industrielle Innovation.
Wichtige politische Themen: Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und strategische Souveränität
Im Laufe des Tages wurden die Diskussionen von Europas langfristiger technologischer Agenda angetrieben, darunter:
- Der EU-Wettbewerbsfähigkeitskompass
- Vereinfachung des Zugangs zu Innovationsförderung für KMU und Startups
- Aufbau eines gemeinsamen Rahmens für virtuelle Welten und XR-Entwicklung
Es war ermutigend, einen starken politischen Konsens über die Notwendigkeit zu hören, in in Europa hergestellte immersive Technologien zu investieren – nicht nur, um mit globalen Trends Schritt zu halten, sondern um mit ethischen Standards, offenen Systemen und auf den Menschen ausgerichteten Designprinzipien eine Vorreiterrolle zu übernehmen.
Das Problem, das alle kennen: Plattformabhängigkeit
Eines der dynamischsten und heikelsten Themen des Tages war Europas tiefe Abhängigkeit von US-amerikanischen Plattformen – von Game Engines wie Unity und Unreal Engine bis hin zu XR-Hardware und -Infrastruktur, die von Meta und Microsoft bereitgestellt werden.
Die Frage, die viele von uns stellten – sowohl öffentlich als auch in privaten Gesprächen – war klar:
Ist Europas kreative und industrielle XR-Zukunft sicher, wenn sie von Werkzeugen und Plattformen abhängt, die wir weder besitzen, kontrollieren noch gestalten?
Die Antworten waren unterschiedlich. Einige argumentierten, dass Interoperabilität und offene Standards dieses Risiko verringern. Andere, einschließlich meiner selbst, betonten, dass echte Souveränität nicht nur Politik, sondern auch Plattformen erfordert – die von europäischen Innovatoren aufgebaut und geleitet werden.
Bei Aidar haben wir genau das gebaut:
Eine skalierbare, hardwareunabhängige XR-Plattform made in Europe für industrielle Kunden weltweit – von VR-Diagnostik bis hin zu Multi-User-Collaboration und KI-gestütztem Training.
Strategische Ausrichtung: Virtual Worlds Partnership & Siemens’ Führung
Ein weiteres wichtiges Ergebnis des Treffens war die Ankündigung von Siemens als führendem Industriepartner in der öffentlich-privaten Partnerschaft Virtual Worlds mit der Europäischen Kommission. Dies signalisiert eine Verlagerung von Pilotprojekten hin zu einer systemischen Implementierung – insbesondere in Bereichen wie digitale Zwillinge, Logistik, Wartung und Schulung für Hochrisikoumgebungen.
Als Unternehmen, das bereits mit globalen Industrieführern zusammenarbeitet und sich an den EU-Richtlinien für XR-Standardisierung und -Sicherheit orientiert, ist Aidar in einer einzigartigen Position, um zu dieser aufkommenden Landschaft beizutragen.
Wir bereiten uns seit Jahren auf diesen Moment vor.
Warum das wichtig ist – und was als Nächstes kommt
Brüssel war nicht nur eine Netzwerkveranstaltung oder ein politisches Gespräch. Es war ein Signal, dass Europa immersive Technologien ernst nimmt – als eine Säule seiner zukünftigen Wirtschaft und digitalen Souveränität.
Wir bei Aidar werden weiterhin:
- Eintreten für offene, von Europa geführte XR-Plattformen
- Entwicklung unter Berücksichtigung von industriellen Nutzern und EU-Standards
- Lieferung von Produkten, die unseren Kunden nicht nur Werkzeuge geben, sondern Freiheit, Eigentum und Kontrolle
Wir sind stolz darauf, für Polen einzustehen, und stolz darauf, mit Europa zusammenzustehen – und nicht nur die Zukunft der virtuellen Welten zu beobachten, sondern sie mitzugestalten.
Von przemysław maliszewski – CEO von aidar
📎 Lesen Sie mehr in der offiziellen Zusammenfassung der Europäischen Kommission:
Das Industriekonsortium für virtuelle und erweiterte Realität setzt sich weiterhin für die Lösung realer Probleme ein




